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Ökum. Kinderbibeltage 2006
Die ökumenischen Kinderbibeltage fanden in den Herbstferien im Marienheim statt und standen unter dem Motto: „PX ... ungelöst ... Find’ s heraus.“ Zusammen mit der Detektivin Frederike Findsheraus begaben sich rund 50 Kinder auf Spuren-suche. Frederike Findsheraus verfolgte eine heiße Spur: In Galiläa verschwanden Menschen, z.B. der Fischer Simon und sein Bruder Andreas, auch von Jakobus, Johan-nes und einigen anderen fehlte jede Spur. Handelte es sich etwa um Menschenraub, Entführung oder vielleicht sogar noch Schlimmeres? Die Verschwundenen sind mit einem Fremden gesehen worden. Er sei so eine Art Wanderprediger, Jesus soll er heißen. An einer Zollstation vor der Stadt Kapernaum veränderte Jesus das Leben des Zöllners Matthäus. Der einst harther-zige und betrügerische Zöllner wurde durch die Freundschaft mit Jesus ein besserer Mensch.
Am zweiten Nachmittag kam Frederike Findsheraus dem Rätsel um die verschwun-denen Menschen auf die Spur. Jesus ist das Geheimnis, ihn musste sie finden. Sie traf einen Geheilten, der ihr davon berich-tete, wie sich sein Leben zum Positiven geändert hat, nachdem Jesus ihn und die anderen neun geheilt hatte. Er wollte sich bei Jesus bedanken, und so suchten sie zusammen nach Jesus. Er hat Kranke geheilt, mit dem Zöllner gegessen und gefeiert und ist gerade zu den Menschen gegangen, mit denen keiner Kontakt haben wollte. Jetzt konnte Frederike Findsheraus auch verstehen, weshalb so viele Menschen alles stehen und liegen ließen und mit Jesus mitgezogen sind.
Im Abschlussgottesdienst am Sonntag Nachmittag in der Friedenskirche wollte Frederike Findsheraus endlich Jesus begegnen. „Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18, 20) Jesus Christus ist heute in den Menschen zu finden, z.B. dort, wo sich Menschen helfen, liebevoll miteinander umgehen oder teilen.
Stefanie Scheler
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