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Ökum. Rätetreffen am 30. November 2006
Gastgeber war in diesem Jahr die Evang. Kirchengemeinde, die in das Evang. Gemeindehaus eingeladen hatte. Den späten Termin im November begründete Pfarrerin Barbara Renger mit den Neuwahlen der Kirchenverwaltungen bzw. Kirchenvorstände in diesem Jahr. Darüber hinaus gab es auf katholischer Seite weitere neue Mitglieder nach den Pfarrgemeinderatswahlen im März 2006.
von links: Diakon Bernhard Isack und Pfarrer Arnold Seipel (kath. Pfarrgemeinden Rottendorf und Rothof), Pfarrerin Barbara Renger und Pfarrer Martin Renger (ev. Kirchengemeinde Rottendorf). Foto: Michael Hofstetter
Pfarrer Arnold Seipel gab einen Überblick über den Stand der Ökumene weltweit und in Deutschland und betonte, dass seine Ausführungen seinen persönlichen Eindruck wiedergeben. Er bot verschiedene Definitionen zum Begriff “Ökumene” an und nahm Bezug auf die Aussagen den II. Vatikanischen Konzils vor nunmehr über 40 Jahren. Als “Schüler” von Professor Josef Ratzinger, dem jetztigen Papst Benedikt XVI., gab er dessen Interpretation von “Kirche” wieder, der immer wieder in Schreiben und Ansprachen vorkommt. “Kirche” ist demnach allein die “Kirche Jesu Christi”, nicht aber eine konkrete Konfession. In der katholischen Weltkirche hat die Ökumene mit der Orthodoxen Kirche Vorrang, Ökumene in Bezug auf die evangelische Kirche ist überwiegend eine deutsche Aufgabe.
Rückblick und Planung der ökumenischen Aktivitäten vor Ort nahmen einen breiten Raum ein. Dabei wurden die “gewachsenen” Aktivitäten auch für das neue Jahr beschlossen. Als allgemeines Bildungsangebot sollen der Pilgerweg bei Ebern, das jüdische Zentrum “Shalom Europa” oder die Mosche am Heuchelhof besucht werden. Die Räte wollen sich mit der SINUS Milieustudie vertraut machen. Am Pfingstmontag 2007 gibt erstmals einen Ökumenischen Familiengottesdienst. Erfolgreich war das gemeinsame “Pfarr-Gemeinde-Fest” im Juli 2006 und soll 2009 wieder stattfinden.
Anliegen des Rätetreffens ist es ferner, mit der politischen Gemeinde die Themen “Termin des Neujahrsempfangs der Gemeinde” sowie “Zeitpunkt des Ökumenischen Gottesdienstes beim Dorffest 2009” anzusprechen und Änderungen zu erwirken.
Das Treffen fand auch in diesem Jahr und trotz verändertem Teilnehmerkreis in freundschaftlicher Atmosphäre statt, die von Offenheit und dem erklärten Willen zum “Miteinander” geprägt war.
Bernhard Isack, Diakon
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